Lese-Zeichen e.V.



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Donnerstag | 21.11.2019 | 17:00 Uhr
Narrare
Donnerstag | 21.11.2019 | 19:30 Uhr
Narrare

Neuigkeiten


Antje Babendererde liest aus "Schneetänzer" und berichtet über die Misshandlung von Indianerkindern


Antje Babendererde besucht seit vielen Jahrzehnten die amerikanischen Ureinwohner. In Kanada hat sie erfahren, wie bis in die 90er Jahre Kinder von ihren Eltern getrennt und in Internaten misshandelt wurden.



Mittwoch , 13.11.2019


Antje Babendererde liest aus "Schneetänzer" und berichtet von ihrer Recherche


Der neue Jugendbuchhit "Schneetänzer" von Antje Babendererde ist soeben erschienen. Auf Burg Ranis verriet uns die Autorin, was sie bei ihrer Recherche unter den amerikanischen Ureinwohnern in Kanada erlebte.



Mittwoch , 06.11.2019


Lyrik-Werkstatt mit Tom Schulz auf Burg Ranis


Foto: Harald Krichel

Samstag, 08. Februar 2020 und Sonntag, 09. Februar 2020 auf Burg Ranis

Der Dichter Tom Schulz bietet eine Werkstatt für lyrische Texte auf Burg Ranis an. Interessierte Autorinnen und Autoren erhalten die Möglichkeit, mit ihm an ihren Gedichten zu arbeiten. Dafür stehen acht Plätze zur Verfügung. Über die Vergabe der Plätze entscheidet eine fachkundige Jury.

Tom Schulz lebt als freier Autor, Herausgeber und Dozent für Kreatives Schreiben in Berlin. Für seine Gedichte erhielt er zahlreiche Preise und Stipendien, u. a. den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur 2010, den Kunstpreis Literatur der Lotto-Stiftung Brandenburg 2013 und den Alfred-Gruber-Preis 2014. Zuletzt erschienen die Gedichtbände "Die Verlegung der Stolpersteine" und "Reisewarnung für Länder Meere Eisberge" 2017 und 2019.

Die Teilnahme an der Lyrik-Werkstatt sowie die Übernachtung in einer nahegelegenen Unterkunft sind kostenfrei. Fahrtkosten können nicht erstattet werden.
Die Werkstatt wird von der Thüringer Kulturstiftung unterstützt.
Wer sich bewerben möchte, kann bis 30. November 2019 Arbeitsproben (maximal 5 Seiten), sowie einen kurzen bio- und bibliographischen Abriss (maximal 2 Seiten) per E-Mail an das Thüringer Büro für Literatur und Kunst Lese-Zeichen schicken.

E-Mail-Adresse: ranis@lesezeichen-ev.de


Montag , 04.11.2019


Martin Knuth erhält das „Raniser Debüt“


Foto:

Das Thüringer Büro für Literatur und Kunst „Lese-Zeichen“ hat zum sechsten Mal das Literaturstipendium „Raniser Debüt“ vergeben. Aus rund 90 Einsendungen wählte die Jury den Autor Martin Knuth aus.

Die Form des Stipendiums ist einmalig: Es richtet sich an Autorinnen und Autoren ohne eigenständige Veröffentlichung. Der Stipendiat wird ein Jahr lang mit dem Lektor Helge Pfannenschmidt (Edition Azur) an seinem Manuskript arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla. Zuletzt erschien in der Reihe der erfolgreiche Lyrikband „Tage Fragmente“ von Lisa Goldschmidt.

Martin Knuth wird an einem Band mit Kurzgeschichten arbeiten, die sich mit dem Unheimlichen der Gegenwart beschäftigen. Mit Natur, die sich gegen uns wendet. Mit Technik, die ein Eigenleben führt. Mit Menschen, denen das Gefühl bequemer Vertrautheit unvermittelt abhandenkommt. Die auf ihren Abwegen fragwürdigen Gestalten begegnen; Trickbetrügern und Doppelgängern, modernen Gespenstern. Martin Knuth wurde 1984 in Görlitz geboren. Er studierte Philosophie, Germanistische Literaturwissenschaft sowie Wirtschafts- und Sozialgeschichte in Jena und Krakau. Er war u.a. Preisträger des „Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen“ und nahm teil an den Werkstätten mit Michael Stavarič und Feridun Zaimoglu auf Burg Ranis.


Montag , 21.10.2019


In der Zwischenzeit: Poesie - mit Kinga Tóth


Nun hört schon auf die fallenden Blätter zu zählen! Schmückt euren Tag lieber mit ein bisschen Poesie! In unserem neuen Video liest Kinga Toth aus den verzerrten und verkehrten Kinderreimen ihres Gedichtbands "Party".



Mittwoch , 09.10.2019


Feridun Zaimoglu über seine Arbeitsweise und "Die Geschichte der Frau"


Wie entwickelt Feridun Zaimoglu seine Romane? Auf Burg Ranis spricht der Autor über seine Arbeitsweise: Recherche ohne Internet, einzelne Worte als Rettungsringe, verzweifelte Nächte und kleine Erfolge.



Donnerstag , 19.09.2019


Fear & Loathing in Las Vegas: im Literaturpodcast Blaubart & Ginster


Wart ihr schon am Rand der Wüste, wo die Drogen zu wirken beginnen? Noch nicht? Dann wirds aber Zeit, nicht wahr? Wir sprechen über Hunter S. Thompsons Kultroman "Fear and Loathing in Las Vegas". Es geht um Rausch und Politik, den American Dream und Gonzo Journalismus.
... Wir sind nicht wie die anderen. Wir sind eure Freunde! Schalte ein!



Donnerstag , 19.09.2019


Ein Kinderbuch entsteht


Foto: Heide Moldenhauer


Die Kinderbuchfigur Herr Wolke begeisterte am 17.09. Kinder mit einer Zauber-Leseshow. Denn die 4. Klasse an der Staatlichen Grundschule „Talblick“ in Stiebritz hat die Gelegenheit, ein eigenes Buch zu gestalten. Begleitet wird dieses Vorhaben vom Kinderbuchautor Rolf Barth, gemeinsam mit dem Illustrator Dirk Trageser und dem Schauspieler Sven Pawlitschko, der seit vielen Jahren „Herr Wolke“ verkörpert. Gemeinsam mit den Kindern entwickeln die Künstler zunächst eine Geschichte. Von der Grundidee bis zum fertigen Buch lernen die beteiligten Schüler den Entstehungs- und Gestaltungsprozess eines Buches kennen.

Das Projekt des Lese-Zeichen e.V.s gehört zur Initiative "LAND SEHEN", die vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung gefördert wird.


Donnerstag , 19.09.2019


Nachruf auf Dana Kern


von Martin Straub

Am Freitag, dem 30. August 2019 starb Dana Kern nach langer, tapfer ertragener unheilbarer Krankheit. Betroffen stehen wir vor dieser Unumstößlichkeit. Das um so mehr, weil Dana Kern eine lebenssprühende, unermüdliche Arbeiterin war. Die studierte Theaterwissenschaftlerin bebaute ein äußerst vielfältiges kulturelles Terrain und wirkte damit über die Grenzen der Stadt hinaus. Unselige Grenzziehungen zwischen „E“ und „U“ waren ihr fremd. Was sie auszeichnete, war ein breites Kunstverständnis, eine Neugier auf neue Veranstaltungsformate und damit verbunden eine lebendige Kommunikation zwischen den Künstlern und ihrem Publikum. Erinnert sei an die gemeinsamen Reihen „WortKlang, Lyrik im Konzert“, an „poetry slam“ –Veranstaltungen und höchst vergnügliche Lesungen in der Meininger Bibliothek mit dem Thüringer Literaturquintett. Vor allem aber ist es Dana Kern zu verdanken, wenn das Thüringer Märchen- und Sagenfest, das vor Jahren seinen Ausgangspunkt beim Lese-Zeichen e.V. hatte, eine neue Ausstrahlung gewann. Die Verleihung des Thüringer Märchen- und Sagenpreises „Ludwig Bechstein“ aller zwei Jahre seit 2001 und das damit verbundene Symposium wirkten weit über Meiningen und Thüringen hinaus und befreiten das Ganze von einer gewissen Provinzialität. Der Preis wurde nicht nur an Erzählerinnen, Erzähler und Märchenforscher aus Deutschland verliehen, sondern aus England, dem Benin oder der Türkei und den USA. Und so wird gerade mit diesen Veranstaltungen etwas gefördert, das heute mehr denn je lebensnotwendig ist: Toleranz und praktische Humanität mündiger Bürger.
Dana Kern und ihre Unermüdlichkeit werden uns fehlen. Ihre Zugewandtheit und Empathie, ihre Lebens- und Arbeitslust. Sie hat ein Netzwerk geschaffen, das viele Aktivitäten in diesem kleinteiligen Freistaat zu einem Ganzen verband. Wir denken an sie, indem wir arbeiten.


Dienstag , 10.09.2019


Hausacher LeseLenz. Blaubart & Ginster; Literaturpodcast


Blaubart & Ginster on the road! Im Schwarzwald findet jedes Jahr eines der schönsten Literaturfestivals Deutschlands statt: der Hausacher LeseLenz. Wir nehmen euch mit auf die Reise, hören internationale Dichterinnen und sprechen mit dem Festival-Team über die Rolle der Poesie in einem auseinanderdriftenden Europa.



Freitag , 09.08.2019


Nachruf auf Werner Söllner


Foto: Von Dontworry - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10822905

Am 19. Juli 2019 starb der rumänien-deutsche Lyriker und Essayist Werner Söllner nach schwerer Krankheit mit 68 Jahren. Als er am 8.Oktober des Vorjahres in Schillers Gartenhaus mit leiser Stimme las und diskutierte , merkte man ihm an: es ging ihm nicht gut. Und dennoch war er konzentriert bei der Sache mit der ihm eigenen Genauigkeit. Freilich, sein Werk ist schmal, aber für die deutschsprachige Lyrik von großem Gewicht. Werner Söllner war zögerlich, ehe er seine Gedichte der Öffentlichkeit übergab. Zwei Bände vor allem sind es, die der Leser wieder zur Hand nehmen sollte: „Der Schlaf des Trommlers“ (1992) und“ Knochenmusik“(2015).

Immer wieder wird Werner Söllners Dichtung mit Celan in Verbindung gebracht. Söllners lyrische Sprache ist schlicht im besten Wortsinne, er ist nicht auf das Spektakuläre aus, seine Metaphern frei von Pathos, nahe der Alltagssprache. 1982 übersiedelt er in die Bundesrepublik und leitete das Hessische Literaturforum „Moussonturm“. Wer Herta Müller liest, weiß, welchen Druck die rumänien-deutschen Dichter in dem von der Securitate beherrschten Rumänien auszuhalten hatten Ihm erlag auch Werner Söllner. Und er trug schwer an dieser Schuld. 2009 machte er diese Verstrickung öffentlich. All das hat Werner Söllner nicht losgelassen. Der damit verbundene Schmerz wird auch in den Gedichten seines letzten Bandes offensichtlich. „Jede Nacht, pünktlich/ um drei weckt mich / die Wahrheit.// und ich erschrecke / davor, liege schlaflos im Dunkeln/ und frage: ist es meine Wahrheit, vor der / ich erschrecke, oder ist es / die Wahrheit der andern? “Und welche/ von beiden ist schlimmer?“

Das ist wohl eines der Grundthemen seines letzten Bandes: dieses sich selbst auf die Spur kommen. Spricht man von Werner Söllner, müssen seine vielfältigen Verbindungen nach Thüringen gewürdigt werden, etwa zu Wulf Kirsten und Annerose Kirchner. Es gab eine Lesung in Ilmenau mit Wulf Kirsten. Auf Burg Ranis las er mit Nancy Hünger und Uljana Wolf. Später trug er zu dem Band „Mehrfachbelichtung. Rumänische Erkundungen“ (2011) des Lese-Zeichen e.V. mit vier Gedichten bei. Nicht zu vergessen, seine Werkstätten im „Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen“, an denen nicht wenige Thüringer teilnahmen, wie Daniela Danz, Nancy Hünger, Jan Röhnert, Romina Niculic oder Christian Rosenau, Moritz Gause und Peter Neumann. Sie alle fühlen sich wohl in einem durch Werner Söllner bestärkt, der Verantwortung vor dem Wort.

Martin Straub


Donnerstag , 25.07.2019


Franz Dobler spricht über Krimitrends & seinen Roman "Ein Schlag ins Gesicht"


Franz Dobler ist Kult, das steht mal fest. In unserem neuen Video macht er sich über den Deutschen Krimipreis lustig und ärgert sich über die Moden des Genres.



Freitag , 19.07.2019


Sylvia Plath: Die Glasglocke. Blaubart & Ginster; Literaturpodcast


Sie gilt als eine der bedeutendsten Dichterinnen des 20. Jahrhunderts, doch bekannt ist Sylvia Plath heute vor allem für ihren Roman "Die Glasglocke", der zum Kultbuch ihrer Generation wurde. Warum es auch heute noch immer überaus lesenswert ist, erfahrt ihr in der neuen Ausgabe von Blaubart & Ginster.



Freitag , 19.07.2019


Melanie Raabe über unheimliche Begegnungen und ihren Thriller "Der Schatten"


Melanie Raabe gehört zu den Stars unter den Thriller-Autoren. Ihr Roman "Die Falle" war ein internationaler Bestseller; TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Auf Burg Ranis las sie kürzlich aus ihrem neuen Roman "Der Schatten".



Mittwoch , 26.06.2019


In der Zwischenzeit: Poesie - André Schinkels Rückkehr nach Ranis


André Schinkel liest ein Ranisgedicht, nachdem er eine Raniser Dame vom Burgplatz verwiesen und ins legendäre Gasthaus "Zur Schmiede" geschickt hat. Am 08.06. ist André endlich wieder auf Burg Ranis zu erleben: Bei "Lyrik im Tanz"!

Das komplette Programm finden Sie in unserem Kalender.



Freitag , 31.05.2019


Jorge Luis Borges: "Fiktionen" im Literaturpodcast Blaubart & Ginster


Kurz vor der Buchmesse widmen Ralf Schönfelder und Mario Osterland ihre Sendung dem Hüter der Bücher, dem blinden Bibliothekar der Weltliteratur, Jorge Luis Borges. Erfahrt mehr über Borges Leben und seinen bahnbrechenden Erzählband "Fiktionen". Es geht um Metatexte und Textlabyrinthe, um Politik und Perón, Realität und (Magischen) Realismus, Umberto Eco und Clemens Setz.



Dienstag , 19.03.2019


Kafkas "Schloss" im Literaturpodcast "Blaubart & Ginster"


Kafkas "Das Schloss" ist einer der faszinierensten Texte der Weltlitertur. Doch ist er wirklich so rätselhaft und düster, wie sein Ruf? Wir sprechen über Entstehung und Hintergründe des Romans, unsere Leseeindrücke, die Deutungswut von Germanisten und Deutschlehrern, über Tafelbilder und die VERDAMMTE bunte Kreide.
Dazu gibt es Musik aus dem True-Detective-Soundtrack, von Moondog, der Kafka Band und vielen mehr.



Mittwoch , 30.01.2019


Das neue Raniser Debüt "Tage Fragmente" von Lisa Goldschmidt ist ab sofort erhältlich!


Das Ein Jahr lang hat Lisa Goldschmidt im Rahmen des Literaturstipendiums "Raniser Debüt" an ihrem Gedichtband "Tage Fragmente" gearbeitet. Nun ist das Buch erschienen.

Stimmen und Stimmungen, Zeiten und Gezeiten, Bewusstes und Unbewusstes – Lisa Goldschmidt folgt in ihrem Debüt einer Poetik der Entgrenzung, die alles organisch ineinander fließen lässt. Ihre Gedichte sind mineralisierte Gefühlslandschaften, in denen jedes Sentiment seine organische Entsprechung findet (»Karst«); in der Bewegung erstarrte Worttänze (»Vollmond«); poetische Protokolle der Sprachfindung (»Filamente«). Hier schreibt eine junge Dichterin mit einem grenzenlosen Vertrauen auf die Lyrik Medium der Selbsterkenntnis. Tage Fragmente ist eine bewusstseinserweiternde Leseerfahrung: ambitioniert, bildmächtig, mit offenen Flanken zu konkreter Poesie und Surrealismus.

Lisa Goldschmidt wird aus dem Buch lesen: am Mittwoch, dem 16.01.2019 in der Villa Rosenthal, am Donnerstag, dem 17.01.2019 auf Burg Ranis, jeweils um 19.30 Uhr.

Bestellt werden kann das Buch über ranis@lesezeichen-ev.de, im Buchhandel und bei amazon.


Montag , 14.01.2019


Rufus Beck liest Mark Twain: Die schreckliche deutsche Sprache



Der vielseitige Schauspieler und Hörbuchsprecher Rufus Beck liest aus Mark Twains verzweifeltem Bericht über seine Bemühungen, die "schreckliche" deutsche Sprache mit ihren vielen Regeln - und noch zahlreicheren Ausnahmen - zu erlernen.


Donnerstag , 20.12.2018


Andreas Berner - der Vorsitzende des Lese-Zeichen e.V. - wurde mit dem Ehrenbrief des Freistaats Thüringen ausgezeichnet



In der Begründung hieß es:
"Als Lehrer am Bad Lobensteiner Gymnasium, als Maler, Zeichner, Grafiker und Fotograf und Produzent von Künstlerbüchern bringt er seine Erfahrungen in die Vereinsarbeit ein. Sie fließen in das breitgefächerte Jahresprogramm des Vereins mit ca. 240 Veranstaltungen ein. Dabei wird die Kunst- und Kulturarbeit zum Bindeglied im ländlichen Raum, speziell im Saale-Orla-Kreis. Burg Ranis, auf der inzwischen die 22. Literaturtage vorbereitet werden, wurde eine wichtige Instanz für den Landkreis. Seine Arbeit unterstreicht immer wieder die Bedeutsamkeit eines lebendigen literarischen und künstlerischen Lebens für die Förderung und Entwicklung einer demokratischen Kultur im Geiste von Toleranz und Friedensfähigkeit. Andreas Berner widmet sich vor allem dem Ausbau der Sommerwerkstatt “Art & Wiese“, die seit über 15 Jahren stattfindet. Ein Höhepunkt der Werkstatt-Arbeit war das EU-Projekt mit jungen Menschen aus Rumänien, Finnland, Österreich, Tschechien und Russland zum Thema „Heimat im Europa der Regionen“, das von der EU-Kommission höchste Anerkennung fand. Andreas Berner leistet nicht nur konzeptionelle Arbeit, er gestaltet die Werbung und Programmhefte, die Reihe „Raniser Debut“ und „Wortwelten Bildwelten“. In diesem Jahr wird es in Jena eine Werkschau zu Paul Celan geben. Andreas Berner ist ein wichtiger Freund und Partner für seine Vereinsmitglieder und auch in schwierigen Situationen ein vertrauensvoller Ansprechpartner. "


Dienstag , 18.12.2018


In der Zwischenzeit: Poesie - mit André Schinkel


Wann haben Sie zuletzt ein gutes Liebesgedicht gelesen? Ein echtes. Ohne blöde Ironie. André Schinkel liest eins aus seinem aktuellen Lyrikband.



Mittwoch , 28.11.2018


Paul Celan, Czernowitz & die "Todesfuge". Helmut Böttiger berichtet.


Noch bis 22.01.2019 ist in der Villa Rosenthal Jena die Ausstellung "Die Liebe: zwangsjackenschön" zu sehen, die 18 Grafiken von Andreas Berner zeigt, inspiriert von 18 Gedichten Paul Celans. Helmut Böttiger sprach im Rahmenprogramm über Czernowitz und den Einfluss der Stadt auf den Dichter.



Mittwoch , 21.11.2018


Boualem Sansal über Islamismus und seinen Roman "2084"


Der algerische Autor Boualem Sansal - Träger des Friedespreises des Deutschen Buchhandels - eröffnete 2016 die Thüringer Literaturtage auf Burg Ranis. Er sprach über die Gefahren extremistischer Ideologien - insbesondere des Islamismus. Sein dystopischer Roman "2048" spielt in dem fiktiven Land Abistan, in dem die Verehrung eines einzigen Gottes und das Leugnen der Vergangenheit das Herrschaftssystem bestimmen. Jegliches individuelle Denken ist abgeschafft; das Eingeschworensein auf ein allgegenwärtiges Überwachungssystem steuert die Ideen und verhindert abweichendes Handeln.



Mittwoch , 07.11.2018


Patrick Wilden erhält das „Raniser Debüt“


Foto: Stefan Bürgel

Das Thüringer Büro für Literatur und Kunst „Lese-Zeichen“ hat zum fünften Mal das Literaturstipendium „Raniser Debüt“ vergeben. Aus rund 100 Einsendungen wählte die Jury den Dichter Patrick Wilden aus.

Die Form des Stipendiums ist einmalig: Es richtet sich an Autorinnen und Autoren ohne eigenständige Veröffentlichung. Der Stipendiat wird ein Jahr lang mit dem Lektor Helge Pfannenschmidt (Edition Azur) an seinem Manuskript arbeiten, das anschließend publiziert wird. Gestiftet wird das „Raniser Debüt“ von der Kreissparkasse Saale-Orla. Zuletzt erschien in der Reihe der von der Kritik gelobte Lyrikband „Erzähl mir vom Atmen“ von Simone Scharbert, der inzwischen in der zweiten Auflage ist.

Auch Patrick Wilden wird an einem Lyrikprojekt arbeiten. Es trägt den Arbeitstitel „Alte Karten von Flandern“ und sucht eine Antwort auf die Fragen: Was lässt sich ergründen in einer Welt, die gezeichnet ist von Google Maps? Welche Tiefen werden sichtbar in einem von leuchtenden Oberflächen designten Miteinander, wo „Menschen auf stumm gestellt“ sind?

Patrick Wilden wurde 1973 geboren. Er arbeitet im Bibliotheksservice an der Sächsischen Landesbibliothek in Dresden und ist Redakteur der Literaturzeitschrift „Ostragehege“.


Freitag , 05.10.2018


Haikus + Animationen der Sommerwerkstatt Art & Wiese


Bei der Sommerwerkstatt Art & Wiese auf Burg Ranis probieren Jugendliche ab 12 Jahren ihre Talente aus: im literarischen Schreiben, in der Fotografie, der Malerei und im Animationsfilm. 2018 entstanden u.a. diese Filme und Texte:



Freitag , 05.10.2018


Einladung zur Mitwirkung am Schillergeburtstag, dem 10. November 2018


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde Schillers, Jena ist die wichtigste Schiller-Stadt Deutschlands! Hier hat der Dichter zehn Jahre seines Lebens verbracht. Hier ist er an die Universität berufen worden, hat er geheiratet, eine Familie gegründet, hier sind viele seiner theoretischen und poetischen Werke entstanden. In Jena hat die Freundschaft mit Goethe begonnen. Es ist unser Wunsch, am Geburtstag des Dichters und Denkers Jena endlich als Schillerstadt und Schiller in der Stadt Jena sichtbar zu machen. Wir, das sind Schillers Gartenhaus, die Universität Jena, JenaKultur und der Verein Lese-Zeichen e.V., wir wollen den Geburtstag lebensnah begehen und an verschiedenen Orten in dieser Stadt kleine Schiller-Momente schaffen. Dafür ist die Beteiligung von vielen erwünscht und notwendig: Bäcker könnten Schillerbrötchen backen, am Markt Schilleräpfel verkauft werden, Bars oder Cafés einen Schillerwein im Angebot haben, Buchhandlungen Schiller-Ausgaben in das das Rampenlicht eines Büchertischs stellen, Geschäfte und Apotheken ihre Schaufenster entsprechend gestalten, Kinos Filme zu dem Dichter und seinem Werk zeigen. … Im nächsten Jahr könnte bereits eine Lesung in der Stadtbibliothek stattfinden und könnten das Theaterhaus oder andere Theatergruppen Schiller auf die Bühne bringen? Alle Bürger, Bürgerinnen, Geschäfte und Firmen Jenas dürfen sich angesprochen fühlen, mit ihren Mitteln und Ideen Schiller und seine Jenaer Zeit zu thematisieren. Wir wollen mit Ihnen gemeinsam kreativ werden. Jeder kann und soll seine eigenen Ideen einbringen. Der Schillergeburtstag in Jena kann kontinuierlich weiterentwickelt werden. Wenn Sie mitwirken wollen, dann steht Ihnen das Team von Schillers Gartenhaus mit Rat und Tat zur Seite und wird Ihnen auch gerne das jährlich erscheinende Plakat zusenden. Falls Sie Lust haben, mit uns den Schillergeburtstag zu gestalten und in der Stadt zu etablieren, melden Sie sich telefonisch, per Email oder kommen Sie einfach in Schillers Gartenhaus vorbei. Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge, denn vieles lässt sich nur gemeinsam ausdenken und realisieren!


Montag , 15.10.2018


Antje Babendererde liest aus "Wie die Sonne in der Nacht"


Antje Babendererdes Romane werden von Jugendlichen und Erwachsenen gleichermaßen geliebt. In unserem Video liest sie eine Passage aus ihrem aktuellen Buch.



Donnerstag , 13.09.2018


Harald Welzer über die schleichende Ausbreitung des Rechtsextremismus


Ein Nachtrag zu Chemnitz: Harald Welzer stellt ein Gedankenexperiment vor: Wie entsteht die Akzeptanz von rechtsextremen Gedankengut? Und können wir uns selber trauen?



Mittwoch , 05.09.2018


In der Zwischenzeit: Poesie - mit Daniela Danz


Wenigstens ein Gedicht am Tag sollte jeder lesen. Oder - noch besser - sich von der Dichterin vorlesen lassen. Hier ist unser neues Video; diesmal mit Daniela Danz:



Donnerstag , 30.08.2018


20. Sommerwerkstatt „Art & Wiese“ in Ranis


Foto: Mario Keim


OTZ, 07.08.218
Von Mittwoch bis Sonntag fand die Werkstatt unter der bewährten Regie des Vereins Lese-Zeichen auf der Burg statt.


Ranis. „Es ist berührend und begeistert mich. Man kann es gar nicht richtig beschreiben.“ An­dré Schinkel, ehemaliger Stadtschreiber in Ranis, gerät ins Schwärmen, wenn er über die Abschlusspräsentation anlässlich der jüngsten Sommerwerkstatt „Art & Wiese“ in Ranis ­erzählt. Seit ein paar Jahren gehört der Dichter aus Halle an der Saale zu den Werkstatt­leitern, um Nachwuchsautoren an die Arbeit mit literarischen Werken heranzuführen.

Bereits zum 20. Mal fand die Werkstatt in Verantwortung des Vereins Lese-Zeichen auf der Burg statt. 18 Teilnehmer im Alter von elf bis 21 Jahren nahmen von Mittwoch bis Sonntag daran teil. Die öffentliche ­Abschlusspräsentation der Teilnehmer findet jeweils am Sonnabendabend statt.

Neben den jungen Schriftstellern stellten Fotografen und Animationsfilmer ihre Arbeiten vor. In der Vergangenheit gab es auch Kurse in Malerei. Neu in diesem Jahr war das Erzähltheater unter Anleitung der Jenaerin Antje Horn. Hier trug die erst elfjährige Jovana Engel den Gästen das Ergebnis ihrer Arbeit vor. „Sie hat sich die Geschichte selbst ausgedacht“, berichtete Antje Horn, die durch ihre Märchenerzählungen dem Publikum in Ranis bekannt ist.

Die jungen Autoren überzeugten mit Arbeiten in einer hohen Qualität. Nach Einschätzung der Veranstalter kämen die anspruchsvollen Texte vor allem dadurch zustande, da es inzwischen mehrere Teilnehmer gibt, die wiederholt nach Ranis kommen. Dazu zählt Selina Haas aus Saalfeld. Sie überzeugte mit ­Passagen aus einem Thriller, an dem sie gerade schreibt. „Alle sind nett hier und es gibt keine blöden Zicken. Ich glaube, solche würden auch gar nicht hierher kommen“, ist die 16-Jährige überzeugt.

Auch schon zum dritten Mal dabei war die 15-jährige Klara Gutschmidt aus Ranis, deren Berufswunsch schon feststeht: „Es muss etwas mit Büchern sein.“ Dabei denkt sie weniger an die Arbeit als Autorin, sondern vielmehr in Richtung Verlagswesen. „Das liegt daran, dass ich in meiner Freizeit mehr lese als schreibe.“ Die Raniserin bestätigt, dass sich unter den Teilnehmern ­feste Freundschaften gebildet haben, die während des Jahres gepflegt werden. „Wir sind wie eine große Familie. Wir wünschen uns deshalb noch sehr eine Winterwerkstatt“, greift sie den Netzwerkgedanken unter den jungen Menschen auf. Am Sonnabend stellte die Burgstädterin, die schon mehrere eigene Romane geschrieben hat, eine Liebesgeschichte vor, die momentan im Entstehen ist.

Ebenfalls aus dem Saale-Orla-Kreis kommen Levin Blochberger und Tanja Kahmann, die gemeinsam den Abend moderierten. Der 21-Jährige stammt aus Lückenmühle und studiert in Leipzig Jura. Die 19-jährige aus Bad Lobenstein, schon zum fünften Mal in Ranis dabei, leitete mit ihrem theatralischen Stück den Reigen der jungen ­Autoren ein.

Ihre Fantasie stellte Tina Neumann aus Meuselwitz im Altenburger Land unter Beweis. Die 15-Jährige war das dritte Mal in Ranis zu Gast und ließ in einem Dialog ihre beiden Schuhe sprechen. Die Schülerin, die schreibt, um sich somit besser ausdrücken zu können, arbeitet gern nach festen Regeln, manchmal aber entstehen die Texte auch frei.

„Viele freuen sich das ganze Jahr über auf die Tage in Ranis und sammeln fleißig Texte“, weiß Martin Straub. Der 75-jährige Ehrenvorsitzende des Vereins Lese-Zeichen kennt die Arbeit der Sommerwerkstatt von der ersten Stunde an und stand Werkstattleitern und ­Teilnehmern wieder mit Rat und Tat zu Seite.

„Die Werkstatt ist sehr unterhaltsam und es wird kreativ ­gearbeitet“, kennt Vereinsvorsitzender Andreas Berner ein ­weiteres Erfolgsgeheimnis.

Dazu zählt ebenso das ­angestammte Lagerfeuer im Übernachtungsquartier Papilio in Ludwigshof. „So ein Lagerfeuer ist elementar wichtig“, ist André Schinkel überzeugt. Für den regelmäßigen Nachschub des Holzes sorgt seit mehreren Jahren das Forstunternehmen Heiko Wegelt aus Wilhelmsdorf, dem Andreas Berner herzlich dankt.

Dafür, dass die Teilnahme an der Sommerwerkstatt mit Ausnahme der Übernachtungs- und Verpflegungskosten erneut kostenlos war, sorgten die Thüringer Staatskanzlei und die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.


Mittwoch , 08.08.2018


Neu auf youtube: Ulrich Zieger auf Burg Ranis


Ulrich Zieger las am 13.04.2015 auf Burg Ranis aus seinem Roman "Durchzug eines Regenbandes". Es war einer der letzten öffentlichen Auftritte des großen Dichters. Ulrich Zieger starb am 23.07.2015 im Alter von nur 53 Jahren.

In dem neuen Video auf unserem youtube-Kanal kann man noch einmal Zieger erleben:



Montag , 23.07.2018


Neu auf youtube: Hemingway & der Alkohol


Die Literarische Destille präsentiert die Top 10 kaum bekannten Fakten über Hemingway & den Alkohol.
Das Video auf unserem youtube-Kanael basiert auf einem Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 12.01.2018 in der Villa Rosenthal Jena.

Was trank Ernest Hemingway am liebsten? Wie viel vertrug er davon? Und wie mixt man eigentlich einen Whiskey Gebirgsbach? Gönnen Sie sich einen Drink & das Video der Literarischen Destille.



Dienstag , 27.03.2018


Ab sofort erhältlich:


On being ourselves ist das erste Gedicht dieser Sammlung überschrieben. Doch den damit wie nebenbei formulierten Anspruch lösen auch alle folgenden Texte ein – mittels Sprache zu erkunden, wen wir eigentlich meinen, wenn wir »ich« sagen. In Simone Scharberts frei flottierenden Versen findet zusammen, was allzu oft nur getrennt zu haben ist: Formbewusstsein und Lust an der Grenzüberschreitung, Theorie und Körperlichkeit, konzentrierte Alltagsbeobachtung und existenzielle Reflexion. Wo endet das Atmen, wo beginnt die Rede? Wie fühlt es sich an, wenn sich die Grenzen zwischen Innen und Außen permanent verschieben? Kann es zwei Menschen gelingen, gemeinsam zu sprechen und dennoch die eigene Stimme, den eigenen Ton zu wahren? Dieses Debüt ist weit mehr als eine Talentprobe!

Bestellt werden kann das Buch über Lese-Zeichen (ranis@lesezeichen-ev.de), über Amazon & im Buchhandel.


Donnerstag , 28.12.2017


"Ins Innere: Annäherungen an Franz Fühmann". Herausgegeben von Peter Braun und Martin Straub


Nach dem Band "Hilbigs Bilder" haben Peter Braun und Martin Straub im Wallstein Verlag einen neuen Sammelband heraus gegeben, der sich dem Schriftsteller Franz Fühmann widmet.

Franz Fühmann (1922 – 1984) – ein produktives Schriftstellerleben, in dem sich das 20. Jahrhundert bricht, und ein verzweigtes, vielgestaltiges Werk, das sich von keiner Doktrin bändigen ließ.

Aus ganz unterschiedlichen Richtungen nähern sich die Autorinnen und Autoren dieses Buches Franz Fühmann an. Sie berichten von ihren persönlichen Erfahrungen mit ihm und von dem Einfluss, den er auf sie ausgeübt hat, verfolgen seine intellektuelle Biographie, öffnen sein Archiv, lesen seine Bücher, reflektieren über seine Poetik oder fragen nach den Figuren des Zufalls.

Die Beiträge stammen von Helmut Böttiger, Matthias Braun, Peter Braun, Joachim Hamster Damm, Daniela Danz, Barbara Heinze, Anja Kampmann, Frauke Meyer-Gosau, Dietmar Riemann, Martin Straub.

Das Buch kann ab sofort für € 19,90 bei uns bestellt werden.

E-Mail: info(at)lesezeichen-ev.de


Dienstag , 02.01.2018


NARRARE - Lange Nacht der Geschichten


Zur langen Nacht der Geschichten erzählen sieben professionelle Erzählkünstler*innen von Wurzeln und Flügeln.

Programm

18:30 – 19:30 Uhr Lange Nacht der Geschichten – Teil 1

19:30 – 20:15 Uhr Abendessen (Buffet)

20:15 – 21:15 Uhr Lange Nacht der Geschichten – Teil 2

21:15 – 21:45 Uhr Pause

21:45 – 22:30 Uhr Lange Nacht der Geschichten – Teil 3

Martin Ellrodt ist Geschichtenerzähler. Er benötigt nichts weiter als seine Stimme, um Menschen in fremde Welten zu entführen. Seine Vorbilder sind die irischen Barden, welche sieben Jahre lang lernen, mit ihrem Harfenspiel die Menschen zum Lachen zu bringen, sieben Jahre, sie zu Tränen zu rühren und noch einmal sieben Jahre, um sie zum Einschlafen zu bringen. Martin Ellrodt ist einer der ganz Großen in der deutschsprachigen Erzählerszene.

Martin Niedermann (Schweiz) ist professioneller, zertifizierter Erzähler und Leiter der Erzählakademie in Dornach/Aesch. Er arbeitet als Heilpädagoge in der Christophorus-Schule Bern, veröffentlichte mehrere Bücher mit therapeutischen Geschichten, tritt als Musiker mit den Berner Barden auf und ist Mitbegründer und Erzähler der "Freien Marionettenbühne Wengen“. Im Sommer zieht er mit seinem Esel „Noldi“ erzählend durch die Schweiz. Ein Geschichten-Erzähler, der begeistert, bildet und verzaubert.

Maria Carmela Marinelli (Italien), geboren unter der Sonne Apuliens, lebt heute in Leipzig. Sie erzählt äußerst vital, suggestiv, voller Humor, mit überbordendem Temperament, auf Deutsch, Italienisch, Spanisch, und wenn die Sprache nicht mehr ausreicht, mit Händen, Füßen und einem großen Herzen.

Annika Füser (Deutschland, 1988) erzählte schon mit 7 ihrem kleinen Bruder Geschichten. Jetzt ist sie freie Erzählerin, Theaterpädagogin und Regisseurin in Berlin. Sie studierte Theaterpädagogik im Master und Künstlerisches Erzählen an der UDK Berlin. Annika Füser berührt mit ihren Geschichten heiße Eisen und schaut stets über den Tellerrand.

Mohammed Kello (Syrien, 1993) erbte das Erzählen und viele Geschichten von seiner Oma. Sein Humor und seine Spielfreude lassen die Zuhörer Zeit und Raum vergessen. Er ist Schauspieler beim Club Al-Hakawati, arbeitet als Übersetzer und ist seit Februar 2019 Teilnehmer des Zertifikatskurses Künstlerisches Erzählen an der UDK Berlin.

Lukas Müller ist Erzähler, Theaterpädagoge und Sekundarlehrer. Seit 2014 leitete unterschiedliche theaterpädagogische Projekte, assistierte und inszenierte u.a. in Schulen in der Schweiz und in Deutschland, sowie im Bereich der Erwachsenenbildung und war während den Spielzeiten 2016-2018 als Theaterpädagoge am Deutschen Theater Berlin angestellt. Gleichzeitig absolvierte er die Weiterbildung „Storytelling in Art and Education“ an der Universität der Künste Berlin.

Florian Fischer hat Politikwissenschaft, Friedensforschung und Internationale Beziehungen in Marburg, Lille/Frankreich und Berlin studiert. Heute lebt er in Berlin und ist freier Trainer, Prozessbegleiter und Erzähler. Ausgebildet wurde er an der Universität der Künste in Berlin.

Antje Horn stammt aus Jena. Sie ist Erzählerin mit Leib und Seele, Herz und Verstand. Bekannt ist sie als Dexelstipendiatin der Stadt Jena, Stipendiatin der Kulturstiftung Thüringen, Initiatorin und künstlerische Leiterin des Festivals «NARRARE» und weiterer Veranstaltungsreihen im Thüringer Raum.


Dienstag , 08.10.2019