„Flüchtiges“. Fotografien von Andreas Berner. Vernissage



Ein Mönch fragte Jôshû in allem Ernst: „Welchen Sinn hat das Kommen unseres Meisters Bodhidharma aus dem Westen?“ Jôshû antwortete: „Der Eichbaum da im Garten.“

Andreas Berner hat die Fotografien dieser Ausstellung unter dem Eindruck einer Sammlung von Kōans zusammengestellt. Dabei handelt es sich um kurze Erzählungen aus dem Zen-Buddhismus, Rätsel, die nicht rational, nicht durch Sprache, sondern nur durch Erfahrung gelöst werden können. Sie wollen den Geist ins Straucheln bringen, seine falschen Gewissheiten, die Illusion von Hier und Dort, Gestern und Morgen, um auf diesem Weg Erkenntnis zu vermitteln.

Die Fotografien sind Wahrnehmungen. Wimpernschläge. Emotionen. Sie dokumentieren Begriffe, die sich wandeln. Im Präsens präsent.


Zeit: Donnerstag, 07.06.2018, 18:30 Uhr


Ort: Burg Ranis


Eintritt: kostenlos


Organisator: Lese-Zeichen e.V.