"Ständige Ausreise. Schwierige Wege aus der DDR". Lesung und Gespräch mit Jana Göbel, Matthias Meisner


Nachdem die DDR 1975 die KSZE-Schlussakte von Helsinki unterzeichnet hatte, forderten immer mehr Bürger ihre Freiheitsrechte ein. Bis 1989 verließen fast 400.000 Menschen die DDR, indem sie ihre »ständige Ausreise« beantragten - ohne bei einem Fluchtversuch ihr Leben zu riskieren. Doch wer einen Ausreiseantrag gestellt und die »Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR« beantragt hatte, musste sich auf eine harte Zeit einstellen und wurde oft wie ein Verräter behandelt - nicht nur von Behörden, oft auch von Vorgesetzten, Kollegen und sogar von Nachbarn oder Familienmitgliedern. Was waren die Motive für das Verlassen der DDR? Wie lebte man in der Zeit zwischen Antraganstellung und Ausreise, wenn man sich besser nicht verlieben sollte, wenn man monate- oder jahrelang auf gepackten Koffern saß? Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland erzählen 24 Geschichten von Menschen, die per Ausreiseantrag die DDR verlassen haben, von Repressionen durch die Staatssicherheit, von Familienzusammenführungen und trickreichen Scheinehen.

Getränke können nicht vor Ort erworben werden. Die Mitnahme eigener Getränke ist daher erlaubt.

Begrenzte Platzzahl! Bitte melden Sie Ihren Besuch der Veranstaltungen vorab bei uns an - mit dem Erwerb von Karten im VVK oder per E-Mail an ranis@lesezeichen-ev.de

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Zeit: Freitag , 04.12.2020 , 19:30 Uhr


Ort: Villa Rosenthal Jena


Eintritt / (ermäßigt): 8€ / 6€


Veranstalter: Lese-Zeichen e.V., JenaKultur, mit freundlicher Unterstützung der Thalia Universitätsbuchandlung Jena, des Zeiss Fonds, der Sparkasse Jena-Saale-Holzland