Michael Stavarič liest "Gotland" und "Winterthur"


Foto: Yves Noir

Der einstige „Glamrocker unter den österreichischen Jungliteraten“ (Nüchtern) ist zu einem „der sprachmächtigsten Autoren seiner Generation“ (Sichrovsky) herangereift, einem schillernden Sprachwanderer von größtem Feingefühl und nicht zu unterschätzendem Humor, der Genregrenzen und literarische Konventionen spielerisch zu überwinden scheint, und dem man als Leser gerne auf falsche Fährten im Sprachdickicht folgt.

Michael Stavarič (geb. 1972 in Brno/ehem. Tschechoslowakei) hat zwar eine Wohnung in Wien, verbringt aber den Großteil seiner Zeit auf Lesereisen, auf denen auch seine Werke – Romane, Gedichte und mehrfach ausgezeichnete Kinderbücher – entstehen. In Weimar macht er nun erstmalig Station und wird seinen Roman „Gotland“ im Gepäck haben, der die Geschichte eines Sohnes erzählt, der auf ganz eigene Art und Weise versucht, sich aus einer von seiner streng relogiösen Mutter aufgezwungenen Beziehung zu Gott, zu lösen. „Ein üppiges Stück Literatur, das öfter einmal das Lachen des Schalks hören lässt“, wie es in der Wiener Zeitung zu „Gotland“ heißt.

Außerdem wird Stavarič einen Einblick in sein aktuelles Romanprojekt „Winterthur“, das im kommenden Jahr bei Luchterhand erscheinen wird, und in seine umfangreiche Musiksammlung, die in seinem Reisegepäck nie fehlen darf, gewähren.


Zeit: Mittwoch , 20.03.2019 , 19:00 Uhr


Ort: ACC Galerie Weimar


Eintritt / (ermäßigt): 3€ / 2€


Organisator: Lese-Zeichen e.V., ACC Galerie Weimar